Frisches Weidegras, Luzerne und Karotten sind natürliche ß-Carotin-Quellen. Doch nicht jedes Pferd ist mit diesem Provitamin versorgt: Pferde mit Rehe, EMS-Problematik oder Pferde mit verordneter Boxenruhe haben i.d.R. einen eingeschränkten Zugang zu derartigen Futtermitteln. Dies kann zu einer Versorgungslücke führen, besonders in Kombination mit schlechter Heuqualität oder langer Heu-Lagerzeit.
Vitamin A Hanf mit dem Provitamin ß-Carotin kann einem Mangel entgegenwirken. ß-Carotin wird nur dann vom Organismus in Vitamin A umgewandelt, wenn Bedarf besteht – eine Hypervitaminose ist daher nicht möglich. ß-Carotin hat darüber hinaus eigene Wirkungen und beugt zum Beispiel oxidativem Stress in den Zellen vor.
Stärkung der Sehkraft („Augenvitamin“); Aufbau, Schutz und Regeneration von Haut und Schleimhäuten (Epithelschutz); Förderung der Fruchtbarkeit; Regulationen im Zell- und Knochenstoffwechsel; Erhöhung der Widerstandskraft; Verbesserung der Immunreaktion; wichtig für die Blutbildung.
Pferd ca. 500 kg: 25 g pro Tag als Basisergänzung bei Fütterung mit wenig Frischfutter (Weide, Karotten etc.) oder bei Stallhaltung im Winter; 55 g bei Infektionen oder schwerer Arbeit; 66 g bei hochtragenden oder laktierenden Stuten. Hund ca. 10 kg: 5–10 g pro Tag bei festgestelltem Mangel. Oder nach individueller Fütterungsempfehlung des Tierarztes oder Therapeuten.